2021-08-20 23.30.41

In der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg sitzt für die SPD: Kubilay Yalçın (rechts). Kari Lenke (Mitte) ist Bürgerdeputierte.
Als Bezirksverordnete bringen sie junge, linke Perspektiven in die Bezirkspolitik ein.
Im Folgenden stellen wir sie vor.

Mehr Infos zur BVV erfahrt ihr auf der Webseite der SPD-Fraktion.

Kari Lenke

Bürgerdeputierte im Wirtschaftsausschuss

Kari Lenke kandidierte auf Listenplatz 17 für die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg. Die 24-jährige studiert an der FU Berlin. Lenke hat viele politische Interessen: Wirtschafts-, Finanz-, Kultur- und Ehrenamtspolitik sind ihr wichtig. Ein besonderes Augenmerk setzt sie aber auf die Frauen- und Gleichstellungspolitik, die sie in all diesen Bereichen mitdenkt.

Kari Lenke erklärt dazu: „Wir müssen Chancengleichheit, Gleichstellung und die Bekämpfung von Diskriminierung nicht nur eigenständig denken, sondern immer in alle Entscheidungen als Perspektive mit einbringen. Genau diese Perspektive bringe ich mit und ich bin entschlossen, dafür in der BVV Verantwortung zu übernehmen und überzeugt, dass wir als SPD einen progressiven gesellschaftlichen Wandel schaffen und damit für ein lebenswerteres und gerechteres Tempelhof-Schöneberg kämpfen, in dem alle gerne Zuhause sind!“

Aus ihrer eigenen Erfahrung heraus als junge Frau in der Politik und Frau in einem männerdominierten Studiengang möchte Lenke besonders junge Frauen gezielt fördern. Sie möchte Bündnisse und Frauenvereine stärken, kulturelle Angebote nutzen, um vielfältige Lebensrealitäten und Perspektiven für Frauen aufzuzeigen. Der bezirkliche Haushalt soll einer Geschlechterperspektive unterzogen werden, um Förderung und Korrektur wo nötig zu vollziehen. Für das Ehrenamt müssen wir bessere Rahmenbedingungen schaffen, die alle Lebensentwürfe einschließen. Gerade in der Coronakrise haben wir gesehen, wie besonders auch Kulturschaffende betroffen sind. Hier gibt es viel zu tun. Gleichzeitig ist Kultur besonders wichtig für die Lebensqualität unserer Kieze. Kari Lenke lebt in Friedenau und liebt ihren Stadtteil. Besonders gefällt es ihr durch die Handjerystraße Richtung Breslauer Platz zu schlendern, um den Markt zu besuchen.

Kubilay Yalçın

stellv. Fraktionsvorsitzender,
Sprecher für Stadtentwicklungspolitik,
Mitglied in den Ausschüssen: Stadtentwicklung; Ältestenrat; Schule; Partizipation & Integration; Weiterbildung & Kultur

Kubilay Yalçin kandidierte auf Listenplatz 14 für die Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg. Er ist 23 und studiert Rechtswissenschaft ; außerdem ist er studentischer Mitarbeiter in einer Kinderrechtsorganisation. Die Politikfelder Stadtentwicklung, Integrationspolitik, Verkehrspolitik und Jugendpolitik interessieren und motivieren ihn, erstmals für die BVV zu kandidieren.

Er benennt das Ziel seines Engagement im Bereich Stadtentwicklung so: „Auch finanziell schwache sowie ältere Menschen haben das Recht, in attraktiven und lebendigen Stadtteilen zu leben.“ Für ihn ist Stadtentwicklung eine soziale Frage. Es gilt, diesen Menschen den Lebensmittelpunkt zu erhalten und weiterhin zugänglich zu machen. Konkret fordert er insbesondere die konsequente und rasche Umsetzung des Projekts „Neue Mitte Tempelhof“.

Das Thema Integration ist Kubilay Yalçin wichtig. Tempelhof-Schöneberg soll zu einem Ort werden, an dem verschiedene Kulturen und Sprachen zusammenkommen können. Er möchte den Bezirk durch Vielfalt attraktiver und gleichzeitig zu einem sicheren Zuhause für geflüchtete Menschen machen. Dafür müssen die Angebote für interkulturellen Austausch gestärkt werden.

Für ihn bedeutet Verkehrspolitik eine Mobilitätswende weg von der nur autogerechten Stadt hin zum verstärkten Ausbau der Stadt mit modernen Rad- und Gehwegen und hin zur Entwicklung intelligenter Straßen- und Verkehrssysteme. Ein konkreter Wunsch, für dessen Umsetzung er sich engagieren will, ist ein Bahnanschluss auch südlich von Alt-Mariendorf. Großen Handlungsbedarf sieht der in Tempelhof lebende Student in der Jugendpolitik – und hier besonders in den südlichen Stadtteilen des Bezirks. Um sich hier zu engagieren, kann er gut seine Erfahrungen aus der Schulzeit einbringen: Er war stellvertretender Vorsitzender des Bezirksschüler*innenausschusses und vertrat auf kommunaler Ebene die Anliegen der Schüler und Schülerinnen.